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Unsere Brauerei

Wir sind eine kleine, 2014 neugegründete Brauerei in der Gemeinde Marklkofen im Mittleren Vilstal. Die bisher einzige Brauerei in der Gemeinde auf Schloss Warth hat den Braubetrieb vor fast 100 Jahren eingestellt. Auch im Mittleren Vilstal haben in den letzten 15 Jahren alle Brauerei den Betrieb aufgelassen.

 

Diesem Trend wirkten wir entgegen und eröffneten am 01.09.2014 unsere kleine aber feine Hausbrauerei.

Auf engstem Raum brauen wir in unserem Haus die neuen Bierspezialitäten.

Wir brauen nicht regelmäßig - sondern wenn es passt!

Wir brauen kein Einheitsbier - sondern was uns schmeckt!

Wir sind klein, flexibel und unabhängig - das macht uns stolz!

Bei uns ist kein Sud exakt wie der andere. Zum einen weil Bier ein Naturprodukt ist, und zum anderen weil wir alleine deshalb schon Vielfalt garantieren. Die Jahresunterschiede unserer bestens ausgewählten Zutaten darf man in unserem Bier schmecken!

 

Unsere Biere sind unfiltriert und naturbelassen. Deshalb enthalten alle Biere noch Bierhefe, Eiweißstoffe, Vitamine und Mineralien. Das macht unsere Biere einzigartig im Vergleich zu Industriebieren. Leider ist es daher nur begrenzt haltbar und sollte kalt und dunkel aufbewahrt werden. Oder am besten frisch trinken.

 

Mittlerweile haben wir schon über 10 verschiedene Biere bei uns im Angebot, von dem keines immer erhältlich ist. Und wir haben noch sehr viele Ideen mit denen wir euch begeistern wollen.

In unserer Brauerei herrscht reine Handarbeit ohne große Technik. Jeder notwendige Prozess wird von uns selber ausgeführt. Das heisst, der ganze Brauprozess sowie die nachfolgenden Arbeiten wie abfüllen, flaschenwaschen und jede Flasche von Hand etikettieren machen wir selber.

Unser Wasser kommt aus dem Vilstal und wird aufgrund der Wasserhärte von uns aufbereitet.

Die Naturstoffe Hopfen, Malz und Hefe entfalten somit ihren vollen unverfälschten Charakter.

Seit 2017 besitzen wir auch ein kleines Testsudwerk, auf dem wir unsere Spezialbiere einbrauen.

Einblick in die Brauerei

Malz schroten

Nachdem wir unsere Schüttung für unsere jeweiligen Biere berechnet und zusammengemischt haben, werden die Malzkörner in der Schrotmühle gequetscht. Dies ist für den Brauprozess notwendig und sollte weder zu fein noch zu grob ausgeführt werden - Die Mischung macht`s, in zweierlei Hinsicht!

Maischen

Beim Maischen werden Schrot und Wasser miteinander vermischt. Wir brauen mit dem sogenannten Infusionsverfahren. Dabei wird die Maische stufenweise erhitzt und entsprechende Rasten gehalten. Dies geschieht je nach Biertyp ab 40 °C bis maximal 78 °C. Die vorhandene Stärke im Malz wird dadurch in Zucker abgebaut, der später für die Gärung notwendig ist. Durch die Rasten in unterschiedlicher Länge und Temperatur wird der jeweilige Biertyp maßgeblich beeinflusst. Dieser Vorgang kann bis zu 3 Stunden dauern.

Läutern

Wenn der Maischeprozess bei 78 °C abgeschlossen ist, wird die Maische in den Läuterbottich umgefüllt. Hier werden die flüssigen von den festen Bestandteilen getrennt. Dies geschieht durch einen Siebboden mit feinen Schlitzen auf dem sich der Treberkuchen bildet. Abgezogen wird die klare Würze über Anstiche im Boden. Der Treberkuchen dient dabei als natürlicher Filter und die Würze läuft klar in die Würzepfanne. Mit Nachgüssen wird der Treber noch ausgewaschen und die Würze auf die gewünschte Stammwürze eingestellt.

Würzekochen

Die gewonnene Würze wird anschließend ca. 70 - 90 Minuten gekocht. Während dieser Zeit setzt man den Hopfen zu. Der Hopfen bestimmt den Geschmack des Bieres und kann zu beliebiger Zeit gegeben werden. Mit dem Kochen wird ausserdem die Würze sterilisiert und unerwünschte Aromastoffe verdampft.

Whirlpool

Nach dem Kochen werden die in der Würze vorhandenen nicht gelösten Hopfenbestandteile und ausgefallenes Hopfeneiweiß (zusammen heißen sie Heißtrub) aus der Würze entfernt. Dies geschieht im sogenannten Whirlpool, in dem die Würze in Rotation versetzt wird und sich der Trub aufgrund der Zentripetalkraft wie ein Kegel in der Mitte des Gefäßes absetzt. Danach kann seitlich die blanke (klare) Würze abgezogen werden.

Würze kühlen und Hefegabe

Über einen Plattenwärmetauscher wird die heiße Würze auf Anstelltemperatur gekühlt und gleichzeitig in den Gärtank gepumpt. Ausserdem wird die Würze belüftet. Somit entstehen für die Hefe optimale Bedingungen und wird "angestellt" Dies geschieht untergärig bei ca. 7 °C und obergärig bei 18 °C. Die Gärung beginnt innerhalb der nächsten Stunden und wird als "ankommen" bezeichnet.

Gärkeller & Lagerkeller

Wir arbeiten im klassischen Zweitankverfahren. Das bedeutet, dass nach Ende der Hauptgärung das Jungbier in den Lagertank gepumpt wird. Hier beginnt die Nachgärung im verschlossenen Tank und es wird die Kohlensäure im Bier gebunden. Unser Bier lagert in der Regel ca. 5-6 Wochen

Flaschenwaschen

Mit unserer kleinen Flaschenwaschmaschine können wir in der Stunde bis zu 150 Flaschen in den Größen 0,33 Liter bis 1 Liter waschen. Durch 75 °C heisse Natronlauge und anschließender Klarspülung werden unsere Flaschen wieder sauber und jede einzelne Flasche wird sorgfältig auf Verschmutzungen kontrolliert.

Abfüllen

Mit unserem Gegendruckfüller füllen wir dann die sauberen Flaschen mit unserem Bier ab. Unser Bier wird vor dem Füllen nicht filtriert, kommt aber trotzdem durch die lange Lagerzeit fast ohne Hefe in die Flasche. Wir können in der Stunde bis zu 200 0,5 Liter Flaschen befüllen.

Etikettieren

Jede Flasche wird in reiner Handarbeit von uns einzeln etikettiert und in unsere schönen Holzkisten gepackt.

Genießen

Das Bier steht nun zum Verkauf. Unser Bier ist nur begrenzt haltbar. Ab dem Kauftag geben wir in der Regel eine Haltbarkeit von 4 Wochen auf unser Bier. Tipps zur Bierpflege gibt es hier und wir empfehlen ausdrücklich eine kühle und dunkle Lagerung!

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